Kreisel der Zeit


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Tante Katharina, von der Katie ihren Namen bekam, ist verstorben. Um an der Beerdigung teilzunehmen, kehrt Katie mit dreißig Jahren nach Bruckheim, eine Kleinstadt im Sauerland, zurück. Gut zehn Jahre sind es her, dass sie ihre Heimatstadt verließ und damit ihren Vater, der ihr ihren Weggang niemals verziehen hatte.
Als Katie nach den Trauerfeierlichkeiten erfährt, dass ihre Tante sie zur Alleinerbin ernannt hat, gerät ihr Leben erneut ins Wanken. Die als seltsam und verschroben geltende Tante, hatte Katie neben ihrem bescheidenen Vermögen auch ihr Haus in einem nahegelegenen Waldstück hinterlassen.
Bereits nach kurzer Zeit geschehen seltsame Dinge in diesem Haus. Völlig unvorbereitet erlebt Katie, wie sich der Keller des Hauses zu einem Übergang in eine andere Zeit und dem Zweitleben ihrer Tante entpuppt.
Aufgelöst findet sie sich im Jahre 1688 wieder und begegnet dort Dietmar, dem Lebensgefährten ihrer Tante, mit dem diese über Jahrzehnte und über viele Jahrhunderte in zwei verschiedenen Welten zusammengelebt hatte.
Mit Peter, ihrem alten Sandkastenfreund, gerät auch Katie schnell zwischen die Zeiten.
Eines Abends taucht Dietmar in ihrer Zeit auf und bittet sie um Hilfe. Von jetzt auf gleich steht Katies Existenz in Frage und sie muss in die Vergangenheit reisen, um ihr eigenes Leben in der Zukunft zu retten.

Kreisel der Zeit – Wie kam es zu dem Buch?

Angefangen hat alles in einem Freilichtmuseum unweit von Köln. Es war so ruhig dort. Die Zeit schien langsamer zu vergehen. Es wurde ein Ort zum Durchatmen und Kraftholen für mich. Zuerst fuhr ich mit den Kindern dorthin, doch immer häufiger suchte ich das Museum auch alleine auf. Bei diesen Besuchen habe ich mein Interesse für die Zeit ab dem 16. Jahrhundert entdeckt. Stundenlang konnte ich an diesem ruhigen Ort umherwandern und irgendwann war ich in Gedanken tatsächlich dort, begegnete dem Schmied, dem Wirt, dem Seiler, dem Müller, dem Kaufmann. Ich begann das Leben einer anderen Zeit zu fühlen. Bücher über die Geschichte der näheren Umgebung und deren Traditionen lagen auf meinem Nachttisch. Ich versuchte mich im Korbflechten, Brot backen, Buttern, saß am Johannisfeuer, pflanzte Heilkräuter und probierte mich wenig erfolgreich im Historischem Tanzen. Ich sprang gedanklich zwischen den Zeiten und genau das brachte ich zu Papier: „Kreisel der Zeit“.
Darf ich Sie einladen, ein Blick ins Buch zu werfen?

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Herzliche Grüße - Ihre Claudia Schnitzler